Herzlich Willkommen auf der Homepage
des Bayerischen Müllerbundes e.V.
dem Landesverband der Bayerischen Mühlen

Aktuell:
Ende Januar haben sich Bund, Länder und Tarifparteien nun auf einen Kompromiss über eine einheitliche Rangliste für Schul- und Berufsausbildungen geeinigt.
Zu
den wichtigsten Punkten der Einigung gehört, dass der Bachelor-Abschluss, der
an Hochschulen erworben wird, dem Handwerks-Meister gleichgestellt wird.
sich
beide auf demselben Bildungs-Niveau 6. Schavan
betonte hierbei, dass die hochschulische Bildung und die berufliche Bildung
gleichwertig seien.
Politik, Hochschulen und Sozialpartner haben sich auf die Einführung des deutschen Qualifikationsrahmens geeinigt. Dieser soll die Grundlage für eine europaweite Einstufung von akademischen und beruflichen Abschlüssen bilden. Darin werden nun Hochschul- und berufliche Bildung als gleichwertig angesehen. Das soll die Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Ausbildungssystemen erhöhen. Ziel dabei ist es, den Bildungsraum Europa übersichtlicher zu machen und für mehr Mobilität zu sorgen.
Der
Bayerische Müllerbund begrüßt diese Entscheidung. Es zeigt vor allem auch,
wie hochwertig unsere Berufsausbildung in Verbindung mit dem Meisterbrief ist
und welcher Stellenwert der Meisterwürde in unserer Gesellschaft beigemessen
werden muss. Dies ist eine Aufwertung auch für den Müllerberuf, da mit der
Gleichstellung von Bachelor und Meister die Berufsausbildung in Kombination mit
dem Erwerb des Meistertitels für junge Menschen wesentlich interessanter wird.
Die neueste Version des International Food Standards ist jetzt erschienen und kann bei uns in der Geschäftsstelle abgerufen werden. Momentan gibt es den International Food Standard Version 6 nur in englischer Sprache. Uns ist aber zugesichert worden, dass der Standard auf deutsch in den nächsten Tagen erscheinen wird. Wenn Sie es wünschen, senden wir Ihnen den neuen Standard automatisch nach Veröffentlichung kostenlos zu. Bitte melden Sie sich dazu in der Geschäftsstelle.
Die
Zertifikate des alten International Food Standard, die Version 5, sind weiterhin
gültig. Ab
In der neuen Version gibt es einige Änderungen wie eine neue Berechung der Auditzeiten, die Vereinfachung des Zertifizierungsprozesses allgemein, eine neue „D“ Bewertung oder neue Kriterien für zugekaufte Produkte usw.
Die ganzen Änderungen können Sie ausführlich auch im Internet unter http://www.ifs-certification.com/index.php/de/ifs-certified-companies-de/ifs-standards/ifs-food-de einsehen.
Der Bayerische Müllerbund wird voraussichtlich im April 2012 zur neuen IFS-Version 6 eine Schulung organisieren, zu der wir Sie rechtzeitig gesondert einladen werden.
Bayerisches
Mehl, der Rohstoff Nummer Eins für die heimische Ernährung, wird dem
Verbraucher auch in Zukunft in hoher Qualität zur Verfügung stehen. Dies ist
das Ergebnis eines fünfjährigen Monitoringprojekts im Winterweizen, das die
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) zusammen mit dem Bayerischen
Müllerbund, dem Verband Deutscher Mühlen, dem Bayerischen Landhandelsverband,
der BayWa AG sowie dem Cluster Ernährung im Bayerischen
Landwirtschaftsministerium durchgeführt hat. Zum Abschluss des Projekts
bedankten sich der Präsident der Bayerischen Landesanstalt Jakob Opperer und
der Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes Dr. Josef Rampl im Namen
aller Projektpartner bei den teilnehmenden Landwirten und Mühlen für ihren
Einsatz.
Sowohl Landwirte als auch Mühlen und Handel tragen wesentlich dazu bei, den Verbraucher mit qualitativ hochwertigen bayerischen Mehl- und Backwaren zu versorgen. Die Qualität des Getreides kann durch Stoffwechselprodukte von in der Natur vorkommenden Pilzen beeinträchtigt werden. Bereits vor der Ernte untersuchen daher die Landwirte in einem Vorerntemonitoring ihre Weizenbestände auf Pilzbefall an den Ähren. In den allermeisten Fällen liegt der Befall unter der Nachweisgrenze. Bei Bedarf können sofort weitere Maßnahmen eingeleitet werden. In den Mühlen wird anschließend die Rohstoffqualität während der Reinigung und Verarbeitung weiter kontrolliert und verbessert. Diese Maßnahmen führten im Untersuchungszeitraum zur gewünschten hohen Mehlqualität, wie sie auch Stiftung Warentest in der aktuellen Oktoberausgabe 2011 bestätigt.
Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes Ludwig Kraus betonte: „Unsere Mühlen können in diesem Jahr die Backwarenhersteller mit Mehl in bester Qualität zur Herstellung von Broten, Brezen und Semmeln ausreichend beliefern.“ Da die Ernte in diesem Jahr insgesamt sehr heterogen ausgefallen sei, müsse die Branche allerdings mit Herausforderungen an die müllerische Kunst und somit mit Mehraufwand und Kosten rechnen.
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Der
Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus, überreichte einen
Sack unseres qualitativ hochwertigen Produkts Mehl an Herrn Opperer zum
Dank.
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Anlässlich
der Eröffnung der 36. Herbstfachtagung in Volkach fordert der Präsident des
Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus, die Schaffung einer steuerlichen
Risikoausgleichsrücklage für Müllereibetriebe. „Die Wertschöpfungskette
unterliegt stark schwankenden Agrarmärkten und Spekulationen, was sich
gleichermaßen auf die Landwirtschaft und Müllerei auswirkt“, betont Kraus
und erläutert, dass solch eine bilanzielle Risikovorsorge vor allem gegen
zunehmende Getreidepreisschwankungen eine notwendige Maßnahme ist, die die
Betriebe schützen kann. Dabei ist das Ziel nicht, die Steuerlast der Betriebe
insgesamt zu senken, vielmehr gehe es um die Stärkung der Liquidität und
Eigenkapitalquote gerade in Krisenzeiten.
Auch
sieht der Bayerische Müllerbund das von der Europäischen Kommission für die
Gemeinsame Europäische Agrarpolitik bis 2020 vorgeschlagene „Greening“ als
nicht Ziel führend. Die in der Maßnahme geforderte pauschale Stilllegung von 7
Prozent landwirtschaftlicher Fläche wird gerade in einer kleinräumigen, bäuerlichen
Landwirtschaft ihrem ökologischen Wert nicht gerecht. „Die Stilllegung
wertvoller landwirtschaftlicher Fläche ist gerade in Zeiten des wachsenden
Bedarfs an Lebensmittel und der anstehenden Energiewende ein Widerspruch in
sich“, betont Kraus.
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