DER BAYERISCHE MÜLLERBUND
Der Bayerische Müllerbund, Landesverband der Bayerischen Mühlen, wurde am 01.08.1910 in Landshut - Ellermühle als „Vereinigung bayerischer mittlerer und kleinerer Handels- und Kundschaftsmühlenbesitzer“ gegründet. Innerhalb weniger Monate entwickelte er sich zum mitgliederstärksten Berufsverband der Müller in Deutschland. Dies ist er bis heute geblieben.
Der Bayerische Müllerbund besitzt die Rechtsform des eingetragenen Vereins mit Gemeinnützigkeitscharakter. Sein Fachgebiet umfaßt die mittelständische Müllerei, einschließlich Back- und Futterschrotmüllerei, die Mischfutterherstellung sowie Sonderformen der Mühlenwirtschaft. Der Bayerische Müllerbund hat die Aufgabe, die Interessen der mittelständischen Mühlenwirtschaft wahrzunehmen, den Behörden Anregungen und Vorschläge zu unterbreiten sowie ihnen auf Verlangen Gutachten zu erstellen. Er ist befugt Fachschulen, Fachkurse, Steuerberatungsstellen sowie sonstige Einrichtungen zur beruflichen Förderung einzurichten und zu fördern. Er vertritt die wirtschaftlichen und sozialen Interessen seiner Mitglieder. Zu diesem Zweck kann er insbesondere Einrichtungen zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Betriebe vor allem in technischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht schaffen und unterstützen, die gemeinschaftliche Übernahme von Lieferungen und Leistungen durch Bildung von Genossenschaften, Arbeitsgemeinschaften und auf sonstige Weise fördern und Tarifverträge abschließen.
Haus der bayrischen Müller in München
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sind in der Satzung geregelt.
Vorstand im Sinne des § 21 ff. BGB ist der Vorsitzende und seine beiden Stellvertreter. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich je allein. Dem Vorstand gehören 7 weitere Mitglieder an, damit die Mühlen des Verbandsgebietes möglichst repräsentativ vertreten sind, repräsentieren diese die sieben Regierungsbezirke.
Der Bayerische Müllerbund unterhält an seinem Sitz eine Geschäftsstelle, die von einem Geschäftsführer geleitet wird. Die Geschäftsstelle befindet sich im Müllerhaus, Karolinenplatz 5a, 80333 München. Das Müllerhaus befindet sich im Eigentum des Verbandes.
Die Mitgliedschaft im Bayerischen Müllerbund können selbständige Müller, die das Müllergewerbe im weitesten Sinne ausüben, erwerben. Privatpersonen und juristische Personen, die der Mühlenwirtschaft nahe stehen, können förderndes Mitglied werden. Der Mitgliedsbeitrag richtet sich nach der Leistungsfähigkeit des einzelnen Mitgliedes.
Der Bayerische Müllerbund ist Mitglied im Verband Deutscher Mühlen.
Die Vorstandschaft des Bayerischen Müllerbundes
Der Getreideausschuss im Bayerischen Müllerbund
Der PR-Ausschuss im Bayerischen Müllerbund
Die Geschäftsstelle des Bayerischen Müllerbundes
100 Jahre
Bayerischer Müllerbund. Das war ein Grund zu feiern. Deshalb lud der Bayerische
Müllerbund
in das niederbayerische Landshut ein
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Das Jubiläumswochenende begann mit drei hoch interessanten Besichtigungen. So konnte am Freitagvormittag die Rosenmühle in Ergolding bei Landshut einmal von innen gesehen werden. Herr Prokurist Schuh und Herr Obermüller Thurmaier führten durch die Rosenmühle und luden danach zu einem gemeinsamen Mittagessen ein.
Im Anschluss daran gab es die Möglichkeit die Meyermühle in Landshut zu
besichtigen. Dank des Betriebsleiters
Um
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Der eigentliche
Festakt fand am Samstag
Nach dem Gottesdienst folgte ein kurzer Festmarsch durch die historische Altstadt von Landshut. Danach begaben sich die über 200 Gäste auf die Burg Trausnitz, wo sie mit einem Glas Sekt empfangen wurden.
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Der Präsident des
Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus, begrüßte im Anschluss daran die Gäste
im prunkvollen Weißen Saal
Den Worten Ramsauers folgte der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut
Brunner. Auch dieser unterstrich die Wichtigkeit der Müllerei im gesamten Ernährungssektor.
Mehl ist und bleibt schließlich das Grundnahrungsmittel Nummer Eins. Im
Anschluss daran überbrachte der Präsident des Bayerischen Handwerkstages und
Landesinnungsmeister des bayerischen Bäckerhandwerks
Weitere Gratulationsworte folgten von dem Vorsitzenden des Verbandes Deutscher Mühlen
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Trotz des durchwachsenen Wetters gab es im Anschluss an den Fototermin die Möglichkeit
sich ausgewählten Führungen anzuschließen. So konnten die Gäste sich auf die
Spuren der Landshuter Hochzeit im Jahre 1475 begeben oder Landshut in der Zeit
des Barock und Rokoko kennenlernen. Zudem stand ein mittelalterlicher
Stadtrundgang in Landshut oder die Besichtigung des „Festbankiers“
Ein reichhaltiges
Kaffee-Kuchenbuffet rundete schließlich das Festprogramm ab.
Der Bayerische Müllerbund
möchte sich auf diesem Wege bei allen Gästen für das äußerst gelungene und
schöne Fest mit einem herzlichen „Glück zu!“ bei seinen Mitgliedern
bedanken. – Auf die kommenden 100 Jahre.
Die schönsten
Fotos der 100 Jahr-Feier erhältlich
Der Bayerische Müllerbund
hat eine Foto-CD mit den schönsten Bildern der 100-Jahr-Feier
zusammengestellt, damit diese uns allen noch lange in Erinnerung bleibt. Die
CD ist in der Geschäftsstelle des Bayerischen Müllerbundes in München
Bereits
zum 36. Mal fand die allseits beliebte Müllereifachtagung für Getreide, Qualitätsbeurteilung,
Technologie und Wirtschaft des Bayerischen Müllerbundes e.V. in Volkach statt.
Der Bayerische Müllerbund lud dazu seine Mitglieder und alle Interessierten aus
der gesamten Agrar- und Ernährungsbranche vom 20. bis
Auch viele junge Müller und Meisterschüler der Hoppenlauschule in Stuttgart konnte der Bayerische Müllerbund wieder in Volkach begrüßen. Aber nicht nur der Vortragssaal platzte aus allen Nähten, auch die Anzahl der Aussteller war noch nie so groß. Die Müllereifachtagung in Volkach bietet nicht nur ein großes Angebot an interessanten und hochaktuellen Vorträgen für die Branche, sondern beherbergt auch eine Vielzahl renommierter Fachaussteller.
Auch international bekommt die Tagung des Bayerischen Müllerbundes immer höheres Ansehen. Der Weg nach Volkach ist niemandem zu weit.
Auch heuer war der Vortragssaal bereits zu Beginn, am Donnerstagnachmittag zum ersten Themenblock „Mehl- und Getreidemärkte“, gut gefüllt. Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus, eröffnete die Tagung und moderierte den ersten Themenblock. Gerade auch in diesem Jahr unter dem Einfluss immer volatiler werdender Getreidemärkte und vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise war das Interesse an diesem Themenblock groß. Es wurde analysiert, warum die Getreidepreisschwankungen immer mehr zunehmen und einen Ausblick auf die Getreidemarktentwicklung im laufenden Wirtschaftsjahr sowie verschiedene Möglichkeiten von Getreidepreisabsicherungen gegeben.
Anlässlich der Volkacher Tagung hat der Bayerische Müllerbund auch eine Pressemitteilung herausgegeben, in der wir fordern, dass auch die Mühlenbranche bei steuerlichen Ausgleichsrücklagen gegen schwankende Agrarmärkte berücksichtigt wird. Der Bauernverband fordert ebenfalls eine solche Risikoausgleichsrücklage aufgrund immer volatiler werdender Märkte. Auch die Müllerei wird von den volatileren Märkten beeinflusst, was jeder von Ihnen bestens weiß. Deshalb fordert der Bayerische Müllerbund für die Landwirtschaft wie für die Müllerei in gleichem Maße, eine bilanzielle Risikovorsorge gegen zunehmende Getreidepreisschwankungen als notwendige Maßnahme, die unsere Betriebe schützen kann. Im Anhang dieses Rundschreibens finden Sie die Pressemitteilung im Original, so wie sie bei Tagungseröffnung an die Presse gegeben wurde.
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Bild links:Blick in den Vortragssaal
Bild rechts: Teilnehmer am Vorerntemonitoring |
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Wie jedes Jahr fand am Abend des ersten Tagungstages ein zwangloser Müllerstammtisch in ausgewählten Lokalen in der Volkacher Altstadt statt. Bei gutem fränkischen Essen und süffigen Weinen nutzten zahlreiche Müllerinnen und Müller die Gelegenheit sich wieder einmal untereinander auszutauschen.
Der zweite Veranstaltungstag war von Anbeginn an gut besetzt. Im ersten Themenblock dieses Tages, der von Dr. Josef Rampl geleitet wurde, ging es um wirtschaftliche Themen rund um die Müllerei. So gab es Vorträge zur Möglichkeit einer Befreiung von der EEG-Umlage für Mühlenbetriebe, Tipps zur Nutzung der Förderprogramme der Rentenbank sowie steuerliche Anreize für private Renten-beitragszahlungen.
Vor der Kaffeepause wurde den Teilnehmern am diesjährigen DON-Vor-erntemonitoring ihr Teil-nahmezertifikat durch Peter Eiblmeier, von der LfL Landesanstalt für Landwirt-schaft in Weihenstephan und Dr. Josef Rampl überreicht.
Im zweiten Teil des Freitagvormittags wurde über die Nutzung von Wärmepumpen im Mühlbach als neue Energiequelle berichtet sowie im weiteren interessante Anregungen zur Bewältigung von Stress gegeben, den jeder von uns nur zu gut kennt.
Nach der Mittagspause stellten sich wie jedes Jahr die Fachfirmen vor.
Am Freitagnachmittag, der von Günter Gunzelmann moderiert wurde, ging es rund um die Getreidequalitäten und Getreidezüchtung. Wie jedes Jahr wurde dabei die Brotgetreidequalität der deutschen und bayerischen Ernte 2011 vorgestellt sowie deren Backfähigkeit erläutert. Züchterisch wurde die neue Roggensorte „Helltop“ behandelt und der allgemeine Nutzen der neuen Züchtungsfortschritte für die Müllerei aufgezeigt. Der letzte Vortrag am Freitagnachmittag behandelte das gerade in Zeiten von „Carbon Footprint“ wichtige Thema „CO2-Lüge - alles nur Schwindel?“, was auf hohes Interesse bei den Zuhörern stieß und durch die Stille im Tagungssaal während des Vortrags zum Ausdruck kam.
In direktem Anschluss an den letzten Vortrag am Freitagnachmittag bestiegen die Teilnehmer wieder extra organisierte Busse, die dann alle nach Nordheim in den Zehnthof brachten. Dort fand der bei allen Teilnehmern beliebte Fränkische Abend statt. Bei gutem Essen, ausgewählten Weinen und in regionstypischer Umgebung feierten die Müllerinnen und Müller bis in den späten Abend ausgelassen und fröhlich. Die amtierende Mehlkönigin Christiane Meir nutze diese Gelegenheit, sich bei den anwesenden Müllerinnen und Müllern zu verabschieden. Christiane Meir hob somit ihr Glas, bedankte sich bei den Müllerinnen und Müllern für die gute Unterstützung und stieß mit jedem Einzelnen darauf an. Wir möchten Frau Meir an dieser Stelle noch mal recht herzlich für Ihre meisterliche Tätigkeit als Mehlkönigin danken.
Der Vortragssaal war am Samstagmorgen trotz einer langen Nacht von der ersten Minute an gut gefüllt. Unter der Moderation von Hans Hofmeir drehte sich wieder alles um die Müllereitechnik. Es wurden Lösungen zur Hygieneverbesserung im Silofahrzeug angeboten, was gerade in Hinsicht auf die aktuellen Kontrollen der Lebensmittelüberwachung auf großes Interesse stieß. Auch wurden Vorträge zur Modernisierung oder Umrüstung von Mühlen bis hin zu einer praktischen Vorführung zur Tankwagenreinigung mit Trockeneis geboten.
Der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus, dankte in seinem Schlusswort allen Müllerinnen und Müllern für Ihr Kommen und das mitgebrachte Interesse und stellte nochmals die Wichtigkeit der Volkacher Müllereifachtagung in den Vordergrund. Abschließend bat er die Teilnehmer auch in Zukunft diese informative Plattform für die Branche zu nutzen, um sich untereinander auszutauschen und miteinander zu diskutieren, um den eigenen Horizont zu erweitern.